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11.12.2017 - Grippewelle kommt - Influenza kann Neugeborene schwer schädigen

Januar und Februar jeden Jahres sind die Monate mit der höchsten Gefahr, an Grippe zu erkranken. Das geht aus den langjährigen Erhebungen des Robert-Koch-Instituts hervor (siehe Grafik). Am meisten gefährdet sind neugeborene Babys und vor allem Frühgeborene. Ihr Immunsystem hat noch keine Möglichkeit, sich gegen Grippeviren zur Wehr zu setzen. Schwerste Lungenentzündungen, hohes Fieber, künstliche Beatmung und lange Krankenhaus-Aufenthalte können die Folge sein. Ihr einziger Schutz sind die Antikörper, die sie von ihrer Mutter durch die Nabelschnur mitbekommen; durch die Muttermilch kann der Immunschutz gegen Grippe nicht weitergegeben werden. "Deshalb sollte jede Schwangere unbedingt gegen Grippe geimpft sein", sagt Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Nach der Impfung braucht der Körper zwei Wochen, um einen Immunschutz aufzubauen. Deshalb ist es jetzt noch rechzeitig, zur Impfung zu gehen.

Abbildung. Rate der Arztbesuche durch akute Atemwegserkrankungen (ARE) in Deutschland in den Jahren 2014 bis 2017. Während die Atemwegserkrankungen im Herbst und im frühen Winter vor allem auf Erkältungsviren zurückzuführen sind, verstecken sich hinter der starken Zunahme der Akuten Atemwegserkrankungen ab Jahresanfang vor allem Infektionen mit Influenza-Viren. (Quelle: Robert Koch-Institut, Arbeitsgemeinschaft Influenza, Saisonbericht 2016/2017 https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2016.pdf  Entnommen 11.12.2017. Mit freundlicher Genehmigung des Robert-Koch-Instituts)

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