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Die Frühschwangerschaft - Risiken durch Vorsorge und Prävention mindern
16.08.2010
- Frauen in anderen Umständen können heute im wahrsten Sinne des Wortes guter Hoffnung sein, denn 97% aller Kinder kommen aufgrund umfassender frauenärztlicher Vorsorge und Betreuung gesund zur Welt. Dennoch sollten bestimmte Alarmzeichen rechtzeitig erkannt werden, weil sie auf Komplikationen und Notfälle hinweisen können, die rechtzeitige medizinische Maßnahmen erfordern. Das gilt vor allem in den sensiblen ersten drei Monaten. Diese sind bei vielen Frauen von Fragen und Sorgen gekennzeichnet, ob die Schwangerschaft erhalten bleibt und nicht durch unwägbare Risiken vorzeitig ein Ende findet. Um Enttäuschungen zu vermeiden, verschweigen zahlreiche Schwangere zu Beginn ängstlich ihren Zustand vor der Familie und dem sozialen Umfeld, während andere überglücklich ihrer Freude Ausdruck verleihen. In jedem Fall gehört die Frühschwangerschaft in die Obhut der Frauenärztin / des Frauenarztes, um individuelle Risiken zu erkennen und Fragen zu beantworten.
Die Sexualität der reifen Frau - Selbstbewusst in der zweiten Lebenshälfte
15.07.2010
- Die Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts bezeichnete zwar respektvoll, aber gelegentlich auch abwertend 30-35jährige Frauen als Matronen. Falls überhaupt fanden deren sexuelle Aktivitäten in engen Grenzen statt, zumal die Aufgabe, dem Gatten Kinder zu schenken, meistens bereits erfüllt war. Sexuelle Lust wirkte verdächtig und schickte sich nicht für die anständige Frau reifen Alters. Einen evolutionären Wimpernschlag später, der von einer Fülle positiver Veränderungen für die Frauen geprägt war, drängt sich die Frage auf: Wann trifft heute angesichts der Verdoppelung der Lebenserwartung die Bezeichnung reife oder ältere Frau zu? Welche Wertschätzung bringt die Gesellschaft heute Frauen in der zweiten Lebenshälfte entgegen und wie leben sie ihre sexuellen Bedürfnisse aus?
Der Uterus – ein Klassenzimmer - Babys können hören, fühlen und schmecken
22.06.2010
- Ob die Schwangerschaft sehnsüchtig erwartet wurde oder sich das kleine Wesen unverhofft in den Bauch der Mutter einschmuggelte, bei jeder Frau löst die Nachricht: Sie sind schwanger, ein Wechselbad der Gefühle aus. Zu diesem Zeitpunkt ist im Uterus bereits Entscheidendes passiert. Wie sich der Beginn im Leben eines kleinen Menschenkindes entwickeln kann und darf, ist mit der ersten Schule des Lebens vergleichbar. Die Forschung hat inzwischen herausgefunden, was und wie Ungeborene im Mutterleib lernen. Sie können hören, schmecken, spüren und fühlen.
03.09.2010 © Berufsverband der Frauenärzte e.V.
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