GKV-BStabG Fachliche Meldung

Protesttag zur GKV-Reform: Frauenärztliche Praxen setzen bundesweit ein Zeichen

Am 10. Juni haben Frauenärztinnen und Frauenärzte in vielen Bezirks- und Landesverbänden sichtbar gemacht, was auf dem Spiel steht: die verlässliche ambulante Versorgung von Patientinnen.

Proteste des BVF in Neuss © Bernd Bankamp

Anlass des Protesttags ist die Sorge, dass die geplante GKV-Reform die Praxen weiter unter Druck setzt. Schon heute arbeiten viele Teams an der Belastungsgrenze. Zusätzliche finanzielle Unsicherheit, fehlende Planungssicherheit und immer engere Rahmenbedingungen treffen am Ende nicht nur die Praxen, sondern auch die Versorgung. Stellvertretend zeigen wir hier Eindrücke aus Neuss.

Die Botschaft der Kolleginnen und Kollegen war klar: Wer ambulante Versorgung weiter belastet, gefährdet Versorgungskapazitäten in den Praxen.

Frauenarztpraxen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Sie brauchen Planungssicherheit, auskömmliche Vergütung und die Möglichkeit, notwendige Abklärungen, auffällige Befunde und nicht planbare Versorgungsanlässe auch künftig verantwortungsvoll zu leisten.

Die Bilder aus Neuss zeigen eindrücklich, wie groß die Sorge in den Praxen ist. Sie zeigen aber auch: Die Kolleginnen und Kollegen stehen auf. Für ihre Patientinnen. Für ihre Praxisteams. Für eine starke frauenärztliche Versorgung.

Der BVF unterstützt diesen Protest ausdrücklich. Der BVF unterstützt diesen Protest ausdrücklich. Denn eine Reform darf die ambulante frauenärztliche Versorgung nicht zusätzlich schwächen. Sie muss Praxen stärken, Versorgungskapazitäten sichern und Patientinnen auch künftig einen verlässlichen Zugang zur notwendigen Versorgung ermöglichen.

Frauengesundheit sichern. Praxen stärken. Versorgung erhalten.

© Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V.

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