Frauengesundheit sichern: Mehr als 140.000 Menschen unterstützen Petition
Für Millionen Frauen in Deutschland gehört der Besuch in der frauenärztlichen Praxis selbstverständlich zur Gesundheitsversorgung. Das soll so bleiben.
Geplante Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung können jedoch ganz konkrete Folgen für Patientinnen haben: längere Wartezeiten, weniger kurzfristige Termine und mehr Druck auf die frauenärztliche Versorgung.
Betroffen sein können zentrale Bereiche wie Schwangerschaftsvorsorge, Krebsfrüherkennung, akute Beschwerden, auffällige Befunde, Endometriose, Wechseljahresbeschwerden, Verhütungsberatung und Impfprävention.
Nach Berechnungen des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) könnten bundesweit bis zu 3,5 Millionen kurzfristige frauenärztliche Termine pro Jahr betroffen sein.
Deshalb hat der BVF die Petition „Frauengesundheit sichern“ beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Die Petition wurde am 26. August 2026 unter der ID 202297 veröffentlicht. Bis zum Abschluss der Online-Mitzeichnung am 7. Oktober 2026 haben 140.617 Menschen die Petition online unterstützt. Hinzu kommen die Unterschriften aus den Mitzeichnungslisten, die bei der Ermittlung des endgültigen Gesamtergebnisses noch berücksichtigt werden.
Mit dem Erreichen des erforderlichen Quorums erfüllt die Petition die Voraussetzung für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Über den weiteren Verlauf des Petitionsverfahrens und die nächsten Schritte informieren wir auf dieser Website.
Frauengesundheit darf nicht zum Sparposten werden. Vorsorge rettet Leben. Schwangerschaft braucht Verlässlichkeit. Frauen brauchen Termine.

