Frauengesundheit sichern: Frauenärztinnen und Frauenärzte starten Petition

Für Millionen Frauen in Deutschland gehört der Besuch in der frauenärztlichen Praxis selbstverständlich zur Gesundheitsversorgung. Das soll so bleiben.

Geplante Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung können jedoch ganz konkrete Folgen für Patientinnen haben: längere Wartezeiten, weniger kurzfristige Termine und mehr Druck auf die frauenärztliche Versorgung.

Betroffen sein können zentrale Bereiche wie Schwangerschaftsvorsorge, Krebsfrüherkennung, akute Beschwerden, auffällige Befunde, Endometriose, Wechseljahresbeschwerden, Verhütungsberatung und Impfprävention.

Nach Berechnungen des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) könnten bundesweit bis zu 3,5 Millionen kurzfristige frauenärztliche Termine pro Jahr betroffen sein.

Deshalb hat der BVF die Petition „Frauengesundheit sichern“ beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Die Petition liegt dort unter der ID 202297 zur Prüfung und Veröffentlichung vor. Eine Online-Mitzeichnung ist erst möglich, sobald die Petition im Petitionsportal des Deutschen Bundestages veröffentlicht wurde. Bis dahin können Patientinnen die Petition in teilnehmenden frauenärztlichen Praxen auf den ausliegenden Mitzeichnungslisten unterstützen.

Frauengesundheit darf nicht zum Sparposten werden. Vorsorge rettet Leben. Schwangerschaft braucht Verlässlichkeit. Frauen brauchen Termine.

© Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V.

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