Wie vielfältig dieses Engagement aussieht, zeigen aktuelle Beispiele aus Taunusstein, Saarbrücken, Düsseldorf und Mönchengladbach. In den Praxen wird die Kampagne nicht nur sichtbar gemacht, sondern aktiv mit Leben gefüllt: Patientinnen werden informiert, Unterschriften gesammelt und eigene Zeichen gesetzt. Eine Praxis richtet mit einer bildstarken Aktion den Blick sogar bereits auf das Jahr 2030 – und stellt damit die Frage, wie viele frauenärztliche Praxen den Patientinnen dann noch wohnortnah zur Verfügung stehen werden.
Der BVF freut sich über dieses große Engagement. Denn jede einzelne Aktion trägt dazu bei, die Konsequenzen der geplanten gesetzlichen Regelungen dort sichtbar zu machen, wo sie letztlich spürbar werden: in den Praxen und in der Versorgung der Patientinnen.
Die Botschaft der beteiligten Praxisteams ist trotz aller unterschiedlichen Ideen dieselbe: Eine wohnortnahe, verlässliche und qualitativ hochwertige frauenärztliche Versorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht wirtschaftliche Rahmenbedingungen, unter denen Praxen auch künftig ihre Patientinnen versorgen können.
Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Frauenärztinnen und Frauenärzte die Petition unterstützen und auch ihre Patientinnen über die Hintergründe informieren. Der BVF stellt dafür Informationsmaterialien und Mitzeichnungslisten zur Verfügung, die unkompliziert in den Praxisalltag integriert werden können.
Machen auch Sie mit: Unterstützen Sie die Petition „Frauengesundheit sichern“, sprechen Sie Kolleginnen, Kollegen und Patientinnen an und machen Sie die Aktion in Ihrer Praxis sichtbar.
Sie haben bereits eine eigene Aktion gestartet? Senden Sie uns gern Fotos an bvf@bvf.de. Wir möchten das Engagement aus den Praxen weiter sichtbar machen – und zeigen, wie viele Menschen sich gemeinsam für die Zukunft der frauenärztlichen Versorgung einsetzen.
Weitere Informationen, Materialien und Mitzeichnungslisten zur Petition finden Sie hier: https://www.bvf.de/petition
Bildnachweise
Links: T-Shirts der BVF-Petitionskampagne „Frauengesundheit sichern“, Dr. Anne-Rose Schardt, Wiesbaden
Mitte oben: Umsetzung der BVF-Petitionskampagne in der Praxis, Dr. Jochen Frenzel, Saarbrücken
Mitte unten: Protest-T-Shirts von Ärztin und MFA, Dr. Cornelia Bachon, Düsseldorf
Rechts: Protestaktion in der Praxis, Catrin Alex-Schramm, Mönchengladbach
