Zentrales Element sind fünf Bildmotive (Download der Sharepics) mit Frauen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenssituationen. Thematisiert werden verschiedene Gewaltkontexte, darunter Belästigung im öffentlichen Raum, Mobbing und sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz, Stalking und Überwachung im Netz sowie körperliche Gewalt in Partnerschaften. Eines der Motive richtet sich ausdrücklich auch an das soziale Umfeld, denn auch Angehörige, Bekannte oder Nachbarinnen und Nachbarn können sich an das Hilfetelefon wenden, wenn sie Betroffene unterstützen möchten.
Ergänzt wird die Kampagne durch einen Bewegtbildspot (Download) und drei Audiospots (Download). Diese Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung und können etwa auf Praxiswebseiten, bei Veranstaltungen oder auf Infoscreens eingesetzt werden. Auch Plakate der Kampagne können kostenfrei bestellt oder heruntergeladen (Bestellseite) werden. Die bundesweite Sichtbarkeit soll ab April 2026 zusätzlich durch Außenwerbung im öffentlichen Bereich und digitale Ausspielungen erhöht werden.
Die neuen Kampagnenmaterialien können dazu beitragen, das Thema Gewalt weiter publik zu machen und gleichzeitig niederschwellig anzusprechen, um somit Betroffenen einen ersten Schritt aus der Isolation zu erleichtern. Als Frauenärztin oder Frauenarzt können Sie Plakate sichtbar im Wartezimmer platzieren, das Hilfetelefon auf der Praxiswebsite verlinken und Ihr Praxisteam für sensible Hinweise auf Gewaltbelastung sensibilisieren. Gerade in der Frauenheilkunde kann ein solches Signal entscheidend sein: Hilfe ist vorhanden, und niemand muss mit Gewalterfahrungen allein bleiben.
Quellen und weitere Informationen:
