Fachliche Meldung |

Zum 3. Mal: Rauchfrei im Mai

Der bundesweite Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ startet in Kürze erneut. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Bundesdrogenbeauftragte, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord rufen dazu auf, im Mai 2026 gemeinsam in den Rauchstopp zu starten. Die Teilnahme ist kostenfrei und Anmeldungen sind bis zum 30. April 2026 möglich.

Aus frauenärztlicher Sicht ist ein Rauchstopp in jeder Lebensphase gesundheitlich ratsam. Frauen können vom Rauchverzicht in besonderer Weise profitieren, das betrifft etwa die Fertilität, Schwangerschaft, frauenspezifische Krebsrisiken und die Lungenfunktion auch nach der Menopause.

Die Aktion setzt auf einen niedrigschwelligen Einstieg: Ziel ist, vom 1. bis 31. Mai rauchfrei zu bleiben und damit den Grundstein für ein dauerhaft rauchfreies Leben zu legen. Teilnehmende erhalten motivierende Nachrichten, praktische Tipps und begleitende Unterstützung. Unter den erfolgreichen Teilnehmenden werden Geldpreise von bis zu 1.000 Euro verlost. Nach Angaben des BIÖG ist Rauchen weiterhin das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Positive gesundheitliche Effekte eines Rauchstopps zeigen sich bereits nach wenigen Wochen.

Frauenärztinnen und Frauenärzte sind eingeladen, Ihren Patientinnen von der Aktion zu erzählen. Dass das Format wirken kann, zeigen auch die Erfahrungen aus dem Vorjahr: Wie die Organisatoren berichteten, nahmen mehr als 21.000 Menschen an „Rauchfrei im Mai“ teil. Von den Teilnehmenden, die eine Rückmeldung gaben, waren 60,1 Prozent den gesamten Mai über rauchfrei. Das unterstreicht, dass strukturierte, niedrigschwellige und gemeinschaftlich angelegte Entwöhnungsangebote eine relevante Unterstützung beim Rauchstopp sein können.

Ergänzend verweist das BIÖG auf weitere Hilfen zur Tabakentwöhnung, darunter ein Online-Ausstiegsprogramm, eine kostenfreie Telefonberatung sowie Broschüren wie „Ja, ich werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Gerade diese Materialien können auch für die frauenärztliche Beratung sinnvoll eingesetzt werden.

Quellen und weitere Informationen:

© Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V.

Impressum

Datenschutz

Kontakt

Bildnachweise

Wir setzen eine cookiefreie Webanalyse (Matomo) ein. Informationen und eine
Widerspruchsmöglichkeit finden Sie hier.