Freitag: Hands-on lernen – verteilt über die Stadt
Der Freitag stand ganz im Zeichen interaktiver Formate: In mehreren Praxen und Kliniken in Hamburg fanden parallel praxisorientierte Workshops statt, die bewusst auf konkrete Fertigkeiten für den Versorgungsalltag ausgerichtet waren. Die Teilnehmenden arbeiteten mit hoher Konzentration, stellten Fragen, diskutierten Vorgehensweisen und zeigten dabei auch buchstäblich „vollen Körpereinsatz“: Besonders eindrücklich war das Training höhergradiger Damm- und Sphinkterrisse am Schweinekadaver, das vielen als realitätsnahes Update für den Ernstfall in Erinnerung bleiben wird.
Samstag: Hochkarätige Vorträge in besonderer Location
Am Samstag setzte sich der GynTag in der Ehemaligen Hauptzollhalle fort – eine Location, die mit ihrer Atmosphäre den Rahmen für einen lebendigen Kongresstag bot.
Das Programm spannte einen weiten Bogen über zentrale Themenblöcke der Frauenheilkunde: Gynäkologie, Geburtshilfe, Fertilitätsaspekte in der Onkologie/BRCA und ein „Blick über den Tellerrand“. Inhaltlich reichte das Spektrum von praxisrelevanten Updates (u. a. Endometriose, Endometriumkarzinom, perioperatives Management) über aktuelle Fragen der Geburtshilfe bis hin zu Onkofertilität und Entscheidungsfindung bei familiärem Brust-/Eierstockkrebs. Ergänzt wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion zu digital unterstützten Anamnese- und Diagnosetools inklusive rechtlicher Einordnung sowie durch Formate mit hohem Interaktionsanteil wie ein Dysplasie-Quiz.
Austausch, Industrieausstellung, positive Resonanz
Die Industrieausstellung wurde intensiv genutzt als Informationsplattform ebenso wie als Ort für Gespräche zwischen den Programmpunkten. Insgesamt war die Resonanz durchweg positiv: Die Teilnehmenden lobten die inhaltliche Qualität, die klare Praxisorientierung und den spürbaren Netzwerkcharakter des Formats.
Der BVF bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Referierenden sowie Ausstellern und Sponsoren, die diesen GynTag ermöglicht und getragen haben. Die Vorfreude auf ein Wiedersehen 2027 ist groß.
